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  • eliasbechtloff

Kurztrip nach Canchaque

Aktualisiert: 11. Apr.

Hola a todos,

Wie versprochen berichte ich Euch nun von unserer Reise nach Canchaque.


Da wir wie schon im letzten Eintrag erwähnt direkt in unserer ersten Woche Donnerstag und Freitag frei hatten, haben wir die Zeit genutzt um zusammen mit unserer Mitbewohnerin Raquel und ihrem Freund Martin nach Canchaque zu reisen.

Canchaque ist ein kleines Städtchen in den Anden (die Gegend dort nennt man übrigens wegen ihrer Landschaft auch „die peruanische Schweiz“), etwa 3 Stunden Busfahrt von Piura entfernt. Wir sind also am Donnerstagmorgen um 6.30h in den Bus gestiegen, damit wir die Zeit am Donnerstag gut ausnutzen können.



So konnten wir schon am Donnerstag die Landschaft dort in vollem Maße genießen.



Wir sind am Donnerstag also zum Wasserfall Chorro Blanco gewandert. Während dem Aufstieg und unserer Pause beim Wasserfall zogen immer mehr Wolken auf, sodass es immer nebliger wurde. Dadurch hatte die Landschaft am Ende einen etwas mysteriösen und mystischen touch.



Am Freitag waren wir zunächst Kaffe kaufen, der hier überall wächst. Damit wir auch wissen, was wir da kaufen hat uns der Inhaber des Ladens erstmal den Kaffe probieren lassen und uns daher von seinen verschiedenen Sorten Kaffee zubereitet. Und zwar so wie es hier typisch ist, in Form von vier Tassen heißem Wasser und einer kleinen Kanne Kaffe-Essenz, von der man sich etwas in seine Tasse heißes Wasser giesst. Und natürlich Zucker dazu ;-)



Danach waren wir bei zwei verschiedenen Aussichtspunkten von denen man eine fabelhafte Aussicht auf die Stadt bzw die umgebende Landschaft hatte.



In der Nähe von Canchaque kann man mit einem Fahrrad auf einem Seil über eine kleine Schlucht fahren, wobei man eine fantastische Aussicht auf die umgebende Landschaft hat und außerdem direkt daneben,nachdem man eine sehr lange und steile Treppe hochgekraxelt ist, mit einer Seilbahn wieder heruntersausen. Dabei hat man ebenfalls eine tolle Aussicht auf die umgebende Landschaft.



Nachdem wir beim Start der Seilbahn den Sonnenuntergang genossen haben, sind wir noch 15 Minuten weitergelaufen ins nächste Dorf, wo Leonie und ich einen sehr leckeren Likör gekauft haben (eine lokale Spezialität, die uns wärmstens empfohlen wurde).


Am Sonntag sind wir zum Wasserfall Santa Anna gewandert. Kurz vor dem Wasserfall sind wir auf einen Mann (vom Alter her etwa Mitte bis Ende 50) und seinen Enkel (ich gehe davon aus, dass es sein Enkel war, ich weiß es aber nicht; Der Junge war etwa 6 Jahre alt) getroffen, die uns einen kleinen Pfad gezeigt haben, der zu einer Stelle führt, an der man gut baden kann.

Dort haben wir dann Pause gemacht und mit dem Jungen gespielt. Als ich angefangen habe, ein paar Steine übers Wasser hüpfen zu lassen, wollte er es auch unbedingt probieren, hat es aber nicht wirklich hinbekommen. Wir sind dann dazu übergegangen einfach so Steine ins Wasser zu werfen, wobei es ihm eine tierische Freude bereitet hat, wenn Leonie oder ich dabei nassgespritzt wurden.

Später, als ich im Wasser war, hat Leonie eine Zeichnung von ihm und seinem Hund (er hatte einen kleinen Hundewelpen) angefertigt.

Danach habe ich mit ihm ein bisschen so Quatsch gemacht. Und zwar hatte ich eine kleine Mandarine, die wir unterwegs gefunden haben, dabei. Er hat dabei immer wieder so getan, als würde er die Mandarine wegwerfen und hat sich tierisch amüsiert, wenn ich dann nach der Mandarine Ausschau gehalten habe. Zuerst hat er die Mandarine einfach nur in der Hand behalten und vor mir versteckt gehalten. Später hat er sie in einen Schuh gesteckt, um sie vor mir zu verstecken und dann wieder rausgeholt. Als ich die Mandarine dann betrachtet und dran gerochen habe und so getan habe als würde sie jetzt total stinken, hat er sich schlapp gelacht.



Es hat sehr viel Spaß gemacht mit dem Jungen zu spielen, aber irgendwann mussten wir dann wieder los, da wir den eigentlichen Wasserfall noch anschauen wollten. Es war zwar schade, dass wir uns von dem Jungen wieder verabschieden mussten, aber der Wasserfall und die umgebende Schlucht haben das durch ihre Schönheit wieder etwas wett gemacht.



Am Abend sind wir dann wieder nach Piura gefahren.

Die Landschaft und die Stimmung in Canchaque waren so schön, dass es fast ein bisschen schade war, wieder nach Piura zurückkehren zu müssen. Aber ich bin ja noch ein ganzes Jahr hier in Peru, da findet sich bestimmt nochmal eine Möglichkeit nach Canchaque zu fahren (es gibt schließlich noch viel mehr Wandertouren, die man dort machen kann).

Damit verabschiede ich mich auch erstmal von euch. Wenn ihr mehr lesen wollt, könnt ihr gerne noch die anderen Beiträge auf meinem Blog anschauen und wenn Euch mein Blog gefällt, könnt ihr ihn auch gerne abonnieren. Dann erhaltet ihr immer wenn ich einen neuen Beitrag hochlade eine Benachrichtigung.


Adiós, Elias

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